Folgender Text ist die Erklärung von Théorie communiste, wieso sie die Zeitschrift Sic verlassen. Einige mögen sich fragen, was es bringt, einen solchen Text zu übersetzen, der auf Ereignisse anspielt, deren genauer Verlauf nur eine Handvoll Leute kennen. Es geht darum, dass der Text auch durchaus theoretische Probleme anspricht und trotz allen diskutierten "Interna" ziemlich konkret auf verschiedene Konfliktlinien eingeht. Um das Bild zu vervollständigen, werden auch die Übersetzungen der (…)
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Übersetzungen
Artikel
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Théorie communiste - Das Spiel ist aus
2. Januar 2014, von Webmaster -
Jean-Yves Bériou - Revolutionäre Theorie und historische Zyklen
29. November 2015, von WebmasterDieser Text wurde ursprünglich 1975 als Nachwort zum bei den Éditions Payot in der Buchreihe „Critique de la politique“ erschienenen Buch von F. Domela Nieuwenhuis, Le socialisme en danger, veröffentlicht.
Damals erlaubte die Lektüre dieses Texts gewissen Genossen, die dabei waren, mit dem traditionellen Anarchismus und dem dogmatischen „Marxismus“ der verschiedenen damals angesagten Grüppchen zu brechen, sich der Problematik Kommunismus/Anarchismus mit schärferen Sinnen zu stellen und (…) -
Théorie communiste - Kommunisierung im Präsens
23. Januar 2012, von WebmasterDieser „kurze“ Text, der geschrieben wurde, um „Théorie Communiste“ in einem englischsprachigen Buch zu präsentieren, fasst auf eine sehr klare Art und Weise die Positionen dieser manchmal schwer zugänglichen Zeitschrift zusammen. Es fehlen die jüngsten Entwicklungen bezüglich der Gender-Unterscheidung, die für die noch nicht erschienene Nr. 24 der Zeitschrift von TC angekündigt sind.
Im Laufe des revolutionären Kampfes sind die Aufhebung des Staates, des Tausches, der Arbeitsteilung, (…) -
Gilles Dauvé - Frieden ist Krieg
30. Oktober 2022, von Webmaster„Die kleinen Länder wie Belgien wären gut beraten, sich dem stärkeren Land anzuschliessen, wenn sie ihre Unabhängigkeit wahren wollen.“
„Ein grosser Krieg in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts ist unvermeidbar, doch er setzt eine gereifte Wirtschaftskrise, eine ausgedehnte Überproduktion, starke Rentabilitätsrückgänge, eine Verschärfung der sozialen Konflikte und der Handelsantagonismen voraus, die gleichzeitig eine neue Aufteilung der Welt und eine Erneuerung des gesamten Systems (…) -
Bernard Lyon - Der ausgesetzte Schritt der Kommunisierung
23. Juni 2013, von WebmasterErster Teil. Kommunisierung vs. Vergesellschaftung
"Der äusserste Punkt der gegenseitigen Verschränkung der Klassen ist die Bemächtigung der Produktionsmittel durch das Proletariat. Es reisst sie an sich, kann sie sich jedoch nicht aneignen. Die vom Proletariat vorgenommene Aneignung kann keine sein, denn sie wird nur durch ihre Aufhebung als Klasse vollendet." (L’auto-organisation est le premier acte de la révolution, la suite s’effectue contre elle [Die Selbstorganisation ist der erste (…) -
Théorie communiste - Anmerkung zur Bewegung der Gelbwesten
18. Januar 2019, von WebmasterJenes Frankreich, welches Kippen dreht und Diesel raucht
(Es grillt auch Merguez und schätzt „das Gelbe“, nicht nur als Weste)
Es ist nicht so, dass die sogenannte Bewegung der „Gelbwesten“ nichts Neues bringt, doch wenn man „Eine besondere Sequenz“ (TC 25) noch einmal liest, war fast das ganze mögliche Analyseraster der sogenannten Bewegung der „Gelbwesten“ schon da: der Übergang der Krise vom Lohnverhältnis zur Lohngesellschaft; die Delegitimierung des für die Ungerechtigkeit (…) -
Il lato cattivo – Covid-19 und darüber hinaus
14. April 2020, von WebmasterNichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.
In einer wirtschaftlich beschädigten, doch politisch stagnierenden Welt muss der Schock manchmal „von aussen“ kommen, von Faktoren oder Ereignissen, die ursprünglich weder strikt wirtschaftlich noch politisch sind, und, im gegenwärtigen Fall, nicht einmal strikt menschlich. Nicht dass Epidemien als rein biologisches Phänomen qualifiziert werden könnten, doch es scheint uns offensichtlich, dass diese Episode des ewigen (…) -
Ecuador: Eine kurze Bilanz über den proletarischen Kampf
19. Oktober 2019, von WebmasterAnalyse aus Ecuador über den 11-tägigen Aufstand.
Das Proletariat wird durch seine eigene Natur als lohnabhängige und ausgebeutete Klasse in den Klassenkampf geworfen, ohne dass es Lektionen von irgendjemandem bedarf; es kämpft, weil es überleben muss. Wenn das Proletariat sich als bewusste revolutionäre Klasse konstituiert, also als Gegenpol zur Partei des Kapitals, muss es sowohl die theoretischen als auch die praktischen Erfahrungen des Klassenkampfes und seiner Geschichte aufnehmen. (…) -
Raffaele Sciortino – Die Temperatur des Systems. Krieg und Abtauung der globalen Krise
24. Mai 2022, von WebmasterAdÜ: Transkription eines Vortrags gehalten am 2. April in Modena. Raffaele Sciortino ist u.a. der Autor von I dieci anni che sconvolsero il mondo. Crisi globale e geopolitica dei neopopulismi.
Da ich versuche, nicht zu ausschweifend zu sein, werde ich heute drei Punkte, drei Betrachtungen benennen, und davon substanziell einen vertiefen: Was ist die Temperatur des Weltsystems von einem allen voran wirtschaftlichen, und somit auch geopolitischen und sozialen Standpunkt aus betrachtet? Die (…) -
Théorie communiste - Das Erdöl, die Geschlechterfrage und die Taliban (2003)
22. August 2019, von WebmasterUm die Ereignisse des 11. Septembers 2001 zu verstehen, muss man von vier Tatsachen ausgehen, die wir in diesem Text als vorausgesetzt betrachten: dem Ende des Kalten Krieges (natürlich); dem Verschwinden der autonomen Figur des Rentiers nach dem Golfkrieg; der Auflösung des nationalen Rahmens, sowohl was den Verwertungs- und Akkumulationsprozess des Kapitals, als auch was die Reproduktion der Arbeitskraft betrifft; der Globalisierung, nicht als quantitativer geographischer (…)