Die Kommunisierung beschreibt eine kommunistische Revolution ohne Übergangsphase, eine Revolution nicht „für den Kommunismus, sondern durch den Kommunismus“. Durch die Ergreifung kommunistischer Massnahmen wird gleichzeitig der kapitalistische Feind geschwächt und die post-revolutionäre Welt skizziert. Aufgekommen ist der Begriff in den intensiven theoretischen Debatten in den linkskommunistischen Milieus Frankreichs nach dem Mai 1968. Der Begriff wird in der Regel Gilles Dauvé (...)
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Theorie
Artikel
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Doc Sportello - Einleitung zu den drei Bänden zur Kommunisierung
29. Oktober 2014, von Webmaster -
Maulwurf, bist du da?
7. Juli 2013, von WebmasterDas restrukturierte Kapital, der Klassenkampf und die revolutionäre Perspektive
Die „Revolutionäre“ und jene, welche versuchen, ihrer Revolte eine politische Formulierung zu geben, wollen im allgemeinen die Zeugen der Zukunft sein und ihren Diskurs und ihre Tätigkeit in die allgemeine Richtung der Antagonismen einfügen, welche die Träger der kommenden Aufstände sind. Das ist alles in allem normal: Jede Lesart der Welt geht gezwungenermassen von einer Position in ihr selbst aus und die (...) -
Miguel Amorós - Professionelle Anarchie und theoretische Abrüstung: Zum Insurrektionalismus (2007)
4. Oktober 2014, von WebmasterWir sind sicher, dass aus unserem Kampf hier und jetzt die Gemeinschaften der Freude hervorgehen werden.
Alfredo Bonanno, Die bewaffnete Freude
Während den letzten zehn Jahren ungefähr wurde das überholte spanische libertäre Milieu von einer anarchistischen Strömung erschüttert, deren Tätigkeiten bezüglich des Ansatzes zur revolutionären Aktion zu einem Wechsel der Perspektive geführt haben. Da sie ihre Kritik auf Fragen der Taktik beschränkt und alles andere ignoriert, waren ihre (...) -
Sic - Dies ist kein Vorwort
16. März 2014, von WebmasterKrise ist zu einem Alltagsbegriff geworden und der Angriff auf den Wert der Arbeitskraft zu einer alltäglichen Realität. Ein solcher Angriff war bereits im genetischen Code des Kapitalismus durch die Restrukturierung der 1970er und 1980er Jahre eingeschrieben, doch die Krise des restrukturierten Kapitalismus gab ihm einen enormen Schwung. Seien es Kämpfe der Lohnarbeiter, welche ängstlich fordern, solche bleiben zu dürfen, und Mobilisierungen der Rentner, um ihr Überleben zu verteidigen, (...)
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Il lato cattivo – Covid-19 und darüber hinaus
14. April 2020, von WebmasterNichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.
In einer wirtschaftlich beschädigten, doch politisch stagnierenden Welt muss der Schock manchmal „von aussen“ kommen, von Faktoren oder Ereignissen, die ursprünglich weder strikt wirtschaftlich noch politisch sind, und, im gegenwärtigen Fall, nicht einmal strikt menschlich. Nicht dass Epidemien als rein biologisches Phänomen qualifiziert werden könnten, doch es scheint uns offensichtlich, dass diese Episode des ewigen (...) -
Roland Simon – Zur Kommunisierung
27. Dezember 2025, von WebmasterDer Versuch einer Definition der Kommunisierung bedeutet, sich an ein Konzept im Werden heranzuwagen. Eher als um eine Ausarbeitung einer Definition geht es um eine Abgrenzung der Angriffswinkel.
Der Programmatismus ist hinfällig
Mein Ausgangspunkt ist das Konzept des Programmatismus. Der Programmatismus beruht auf einer Praxis und einem Verständnis des Klassenkampfes, wonach eine der Klassen, das Proletariat, in ihrer Situation die Grundlage der Überwindung des Widerspruchs und der (...) -
Léon de Mattis - Was ist die Kommunisierung?
19. Juli 2012, von WebmasterLéon de Mattis ist einer der Autoren der relativ jungen Zeitschrift Sic, eine Zeitschrift zum Thema der Kommunisierung, erhältlich auf französisch oder englisch. Er ist ebenfalls der Autor zweier Bücher, Mort à la démocratie (Tod der Demokratie, l’Altiplano, 2007) und Crises (Krisen, Entremonde, 2012).
Der folgende Text ist der erste Text der ersten Nummer von Sic. Im Gegensatz zu vielen anderen Texten zur Thematik liest er sich relativ leicht und ist eine gute Einführung für all jene, (...) -
Kritik der Wertkritik
24. März 2014, von WebmasterDie Autoren dieses Briefes vom 3. Dezember 2012 sind nicht Teil einer Gruppe, doch zum Zeitpunkt seiner Niederschrift sind ihre theoretischen Referenzen v.a. Jacques Camatte, Gilles Dauvé, Bruno Astarian. Der Brief versucht, auf einige Streitpunkte zurückzukommen, welche zwischen ihnen und den Vertretern der Wertkritik an einem von letzteren organisierten Treffen im November 2012 aufgekommen sind.
Anselm,
Ich versuche, einige schnelle Erklärungen bezüglich der „Konfrontation“ […] (...) -
Robert Ferro - Eine Kritik von „An unsere Freunde“
15. Oktober 2015, von WebmasterIm folgenden Text befassen wir uns mit einer Kritik von An unsere Freunde vom Unsichtbaren Komitee. Wir möchten den Leser warnen, dass diese Kritik nicht vollständig sein wird, denn der Text würde eine noch ausführlichere Entschlüsselung verdienen als jene, welche wir hier auf einigen Seiten unternehmen; wir beschränken uns also darauf, einige grundlegende Postulate zu untersuchen, von welchen uns scheint, dass sie seinen theoretischen Kern strukturieren. An unsere Freunde stellt ein gutes (...)
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Il lato cattivo - Auf unmarkierten Strassen
16. April 2013, von WebmasterDieser Text ist die deutsche Übersetzung der Selbstvorstellung der italienischen Genossen von Il lato cattivo.
Wer wird sind
Die schlechte Seite: ein Ort der Begegnung, eine Nähe. Vor allen Dingen eine Tätigkeit. All das auf informelle und konjunkturelle Weise. Doch notwendig. Bis wir sie als überflüssig betrachten werden. Diese Tätigkeit ist das Produkt des Zusammenfliessens diverser Erfahrungen, einer Konvergenz und einer auf die Gegenwart gerichteten Perspektive.
Was uns (...)