Kritik von Gilles Dauvés „Wenn die Aufstände sterben“.
Wir haben uns in der Kritik der Broschüre „Catastrophe et révolution“ schon mit der “normativen“ Konzeption der Geschichte beschäftigt, im Text von Dauvé haben wir diese Konzeption im Reinzustand.
Auf der dritten Seite bringt er das Vokabular dieser Problematik in Stellung: „hat verpasst“, „war verpasst worden“. Der gesamte Text erwähnt sehr wohl den Faschismus und den Nazismus als Resultate der Grenzen der Klassenkämpfe der (…)
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Theorie
Artikel
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Théorie communiste - Normative Geschichte und kommunistische Essenz des Proletariats (2000)
21. Oktober 2019, von Webmaster -
Miguel Amorós - Professionelle Anarchie und theoretische Abrüstung: Zum Insurrektionalismus (2007)
4. Oktober 2014, von WebmasterWir sind sicher, dass aus unserem Kampf hier und jetzt die Gemeinschaften der Freude hervorgehen werden.
Alfredo Bonanno, Die bewaffnete Freude
Während den letzten zehn Jahren ungefähr wurde das überholte spanische libertäre Milieu von einer anarchistischen Strömung erschüttert, deren Tätigkeiten bezüglich des Ansatzes zur revolutionären Aktion zu einem Wechsel der Perspektive geführt haben. Da sie ihre Kritik auf Fragen der Taktik beschränkt und alles andere ignoriert, waren ihre (…) -
Der Aktivismus als höchstes Stadium der Entfremdung
6. Mai 2013, von WebmasterTrotz einigen Widersprüchen wirft dieser Text einige wichtige Fragen auf. Wie die Situationisten möchten auch die Autoren dieses Texts nach der Revolution zu Arbeitern werden, obwohl sie es davor nicht sind oder nicht sein wollen. Nur, wieso sollten wir vor der Revolution nicht arbeiten und dann die Revolution machen, um zu Arbeitern zu werden? Dieser Widerspruch zeugt vom Ende des vorhergehenden Kampfzyklus. Die radikale Kritik der Arbeit und der Politik drückt einen Bruch in der Theorie (…)
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Théorie communiste - Kommunisierung im Präsens
23. Januar 2012, von WebmasterDieser „kurze“ Text, der geschrieben wurde, um „Théorie Communiste“ in einem englischsprachigen Buch zu präsentieren, fasst auf eine sehr klare Art und Weise die Positionen dieser manchmal schwer zugänglichen Zeitschrift zusammen. Es fehlen die jüngsten Entwicklungen bezüglich der Gender-Unterscheidung, die für die noch nicht erschienene Nr. 24 der Zeitschrift von TC angekündigt sind.
Im Laufe des revolutionären Kampfes sind die Aufhebung des Staates, des Tausches, der Arbeitsteilung, (…) -
Doc Sportello - Einleitung zu den drei Bänden zur Kommunisierung
29. Oktober 2014, von WebmasterDie Kommunisierung beschreibt eine kommunistische Revolution ohne Übergangsphase, eine Revolution nicht „für den Kommunismus, sondern durch den Kommunismus“. Durch die Ergreifung kommunistischer Massnahmen wird gleichzeitig der kapitalistische Feind geschwächt und die post-revolutionäre Welt skizziert. Aufgekommen ist der Begriff in den intensiven theoretischen Debatten in den linkskommunistischen Milieus Frankreichs nach dem Mai 1968. Der Begriff wird in der Regel Gilles Dauvé (…)
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Théorie communiste - Einige kritische Anmerkungen zu "Gender und Klassen. Der Generalaufstand, der die Männer und die Frauen zerstören wird"
19. Mai 2013, von WebmasterDie Ursprünge
Die Methode ist historisch, man startet also bei den „Ursprüngen“; man weiss zur Genüge, dass eine solche Methode alles verfälscht, dass die Ursprünge nichts und vor allem nicht sich selber erklären. Einen historischen Anfangspunkt und seine Entwicklung als konzeptuelle Ordnung zu präsentieren kommt einem Zauberdenken gleich, das glaubt, der Anfang sei die Wahrheit dessen, was hervorgebracht wird und das unter dem Deckmantel der Geschichte immer bewusst oder unbewusst Mythen (…) -
Vorwort Endnotes 3
6. Januar 2014, von WebmasterDiese Ausgabe von Endnotes war lange unterwegs. Ihre Veröffentlichung verspätete sich aufgrund von Erfahrungen und Diskussionen, welche uns dazu zwangen, unseren Analysen mehr Klarheit zu geben und sie manchmal ganz zu überarbeiten. Viele der Artikel in dieser Ausgabe sind das Produkt jahrelanger Diskussionen. Einige Artikel waren schliesslich so lange, dass wir die Ausgabe in zwei Teile gliedern mussten. Endnotes 4 wird also bald erscheinen, nicht wieder in drei Jahren, sondern eher in den (…)
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Gilles Dauvé - Die Bäckerin und der Theoretiker (zur Wertkritik)
15. September 2014, von WebmasterDie v.a. auf Roberz Kurz, Anselm Jappe und Moishe Postone zurückgehende Wertkritik hat mittlerweile seit der Übersetzung des Manifest gegen die Arbeit 2002 einen guten Ruf unter Radikalen, im wesentlichen weil sie sich erfolgreich als Vorposten der Gesellschaftskritik präsentiert.
Aus welchem Grund sollte man an einer Debatte teilnehmen, die allem Anschein nach eine Debatte von Spezialisten ist? (Wertform...schon der Begriff beeindruckt.) Allen voran, weil sie bedeutende politische Fragen (…) -
Théorie communiste - Das Erdöl, die Geschlechterfrage und die Taliban (2003)
22. August 2019, von WebmasterUm die Ereignisse des 11. Septembers 2001 zu verstehen, muss man von vier Tatsachen ausgehen, die wir in diesem Text als vorausgesetzt betrachten: dem Ende des Kalten Krieges (natürlich); dem Verschwinden der autonomen Figur des Rentiers nach dem Golfkrieg; der Auflösung des nationalen Rahmens, sowohl was den Verwertungs- und Akkumulationsprozess des Kapitals, als auch was die Reproduktion der Arbeitskraft betrifft; der Globalisierung, nicht als quantitativer geographischer (…)
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Brandstiftung mit Forderungen – zu den schwedischen Ausschreitungen
5. August 2015, von WebmasterVor 30-40 Jahren konnte es sich der Staat leisten, eine Million Wohnungen in zehn Jahren zu BAUEN, jetzt ist er sogar zu arm, um sie zu RENOVIEREN.
Megafonen - "Alby steht nicht zum Verkauf"
Dieser Ausruf ist höchst repräsentativ für den Aktivismus, welcher in den Vorstädten Stockholms in den letzten Jahren gediehen ist. In diesem Fall kommt er von Megafonen („Das Megafon“), eine basisdemokratische Aktivistengruppe, welche 2008 in der Stockholmer Vorstadt Husby von jungen Leuten rund um (…)