Neueste Artikel

  • Brandstiftung mit Forderungen – zu den schwedischen Ausschreitungen

    5. August 2015, von Doc Sportello

    Vor 30-40 Jahren konnte es sich der Staat leisten, eine Million Wohnungen in zehn Jahren zu BAUEN, jetzt ist er sogar zu arm, um sie zu RENOVIEREN.
    Megafonen - "Alby steht nicht zum Verkauf"
    Dieser Ausruf ist höchst repräsentativ für den Aktivismus, welcher in den Vorstädten Stockholms in den letzten Jahren gediehen ist. In diesem Fall kommt er von Megafonen („Das Megafon“), eine basisdemokratische Aktivistengruppe, welche 2008 in der Stockholmer Vorstadt Husby von jungen Leuten rund um (...)

  • Rojava: Realität und Rhetorik

    3. Juni 2015, von Doc Sportello

    Wenn die Leute sich, um zu überleben, selbst um ihre Angelegenheiten kümmern, eröffnen sie die Möglichkeit einer gesellschaftlichen Veränderung.
    Was sich seit 2012 in Rojava abgespielt hat, stellt einen Versuch der gesellschaftlichen Veränderung dar, besonders aufgrund der neuen Rolle der Frauen.
    Die Kurden sind gezwungen, ihre eigene Geschichte unter Bedingungen zu machen, welche sie nur im Sog eines internationalisierten Bürgerkrieges beeinflussen können – eine alles andere als ideale Situation (...)

  • Ausgehend vom Zwangsmoment – Kanton Cizire, Rojava

    27. Mai 2015, von Doc Sportello

    Das Ausbeutungsverhältnis enthält auf immanente Art und Weise ein direktes Herrschaftsverhältnis, ein Verhältnis der Unterwerfung, und der gesellschaftlichen und polizeilichen Kontrolle. Doch wenn man das Herrschafts-, das Unterwerfungsverhältnis als Totalität des Ausbeutungsverhältnisses nimmt, das Teil als das Ganze, verliert man das Ausbeutungs- und Klassenverhältnis aus den Augen. Wenn das Zwangsmoment als Ausgangspunkt und als Totalität des Verhältnisses zwischen dem Individuum und der (...)

  • Zu Charlie: der Bürger, der Andere und der Staat

    15. März 2015, von Doc Sportello

    Es gab Reiser und seinen Prolo, Baguette unter dem Arm, Baskenmütze auf dem Kopf und Kippe im Mundwinkel, der ganz traurig ist, weil er von Georges Marchais erfährt, dass er nie Diktator sein wird; einmal mehr Reiser mit seinem Vietnamesen auf seinem Fahrrad, der sagt „Am Sonntag die Waffenruhe, am Montag in die Fabrik“; es gab auch den „tragischen Ball“ und „Georges der Killer“. Für Leute wie mich, von meiner Generation, sticht es etwas im Herz, wenn man vom Massaker der Zeichner von Charlie Hebdo (...)

  • Gestern wie heute, nieder mit der nationalen Einheit!

    12. März 2015, von Doc Sportello

    Die Morde dieser letzten Tage sind schreckliche Ereignisse. Solche Akte provozieren logischerweise ein lebendiges Gefühl der Ablehnung. Doch die Benutzung der Tränen und der Trauerbekundungen des Umfeldes der Opfer ist widerlich: Nichts rechtfertigt die sakrosankte nationale Einheit und alle daraus folgenden Angriffe gegen Proletarier. Die rassistischen Aggressionen gegen Muslime oder jene, die verdächtigt werden, es zu sein, haben sich schon gehäuft. Die Ankündigungen des Premierministers (...)

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