Neueste Artikel

  • Der Aktivist im 21. Jahrhundert

    19. November 2014, von Webmaster

    Die Situationisten machten aus der Verweigerung des Aktivismus eine grundlegende Banalität und diese Kritik wurde 1972 im Text „Der Aktivismus als höchstes Stadium der Entfremdung“ zusammengefasst.
    Für uns ist Aktivist keine Beleidigung für Leute, mit welchen wir nichts gemeinsam hätten (wie Kleinbürgerlicher damals für viele Aktivisten). Gewisse Genossen können dem Aktivismus verfallen: Da wir nicht die Perfektion suchen, sehen wir darin nicht zwingend ein Motiv, mit ihnen zu brechen.
    In der (...)

  • Einleitung zu den drei Bänden zur Kommunisierung

    29. Oktober 2014, von Webmaster

    Die Kommunisierung beschreibt eine kommunistische Revolution ohne Übergangsphase, eine Revolution nicht „für den Kommunismus, sondern durch den Kommunismus“. Durch die Ergreifung kommunistischer Massnahmen wird gleichzeitig der kapitalistische Feind geschwächt und die post-revolutionäre Welt skizziert. Aufgekommen ist der Begriff in den intensiven theoretischen Debatten in den linkskommunistischen Milieus Frankreichs nach dem Mai 1968. Der Begriff wird in der Regel Gilles Dauvé zugeschrieben, der (...)

  • Professionelle Anarchie und theoretische Abrüstung: Zum Insurrektionalismus

    4. Oktober 2014, von Webmaster

    „Wir sind sicher, dass aus unserem Kampf hier und jetzt die Gemeinschaften der Freude hervorgehen werden.“
    Alfredo Bonanno, Die bewaffnete Freude
    Während den letzten zehn Jahren ungefähr wurde das überholte spanische libertäre Milieu von einer anarchistischen Strömung erschüttert, deren Tätigkeiten bezüglich des Ansatzes zur revolutionären Aktion zu einem Wechsel der Perspektive geführt haben. Da sie ihre Kritik auf Fragen der Taktik beschränkt und alles andere ignoriert, waren ihre Beiträge nicht (...)

  • Die Bäckerin und der Theoretiker (zur Wertkritik)

    15. September 2014, von Webmaster

    Die v.a. auf Roberz Kurz, Anselm Jappe und Moishe Postone zurückgehende Wertkritik hat mittlerweile seit der Übersetzung des Manifest gegen die Arbeit 2002 einen guten Ruf unter Radikalen, im wesentlichen weil sie sich erfolgreich als Vorposten der Gesellschaftskritik präsentiert.
    Aus welchem Grund sollte man an einer Debatte teilnehmen, die allem Anschein nach eine Debatte von Spezialisten ist? (Wertform...schon der Begriff beeindruckt.) Allen voran, weil sie bedeutende politische Fragen (...)

  • Kommunisierung und Wertformtheorie

    11. September 2014, von Webmaster

    Einleitung
    „Die Wertform des Arbeitsprodukts ist die abstrakteste, aber auch allgemeinste Form der bürgerlichen Produktionsweise, die hierdurch als eine besondere Art gesellschaftlicher Produktion und damit zugleich historisch charakterisiert wird.“
    In der ersten Nummer von Endnotes beschrieben wir die Entstehung der Theorie der Kommunisierung in den Jahren nach Mai 1968 in Frankreich. Der folgende Text und andere in dieser Nummer stehen in der Tradition dieser Perspektive der (...)

0 | ... | 5 | 10 | 15 | 20 | 25 | 30 | 35 | 40 | 45 | ... | 50